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Meinen ersten Laden eröffnete ich mit ca. 6 Jahren. Gebasteltes, Individualisiertes, Gefundenes. Ein kleiner Tisch, ein Stühlchen und ich. Am Straßenrand im Heimatdorf. Ja, ein eigenes Geschäft, so dachte ich mir als Kind, muss etwas Großartiges sein.
Über drei Jahrzehnte später kann ich sagen: Es stimmt!
Die ersten Bücher meiner noch unentdeckten Leidenschaft fielen mir im elterlichen Bücherregal in die Hände: Fritz Spannagel – der Möbelbau und Sembach/Leuthäuser/Gössel – Möbeldesign des 20. Jahrhunderts. Ab Seite 114 war es um mich geschehen. So modern können alte Möbel aussehen? Ich blättere weiter und verliere mich in den Entwürfen der Memphis-Gruppe.
Später geht es dann mit der Tante auf Beutezug über Flohmärkte. Auch das Studium der Innenarchitektur kann mich am Ende nicht von der 30 Jahre alten Idee abbringen, „einen Laden zu besitzen“.

Zu Hause Geborgenheit, Glück und Zufriedenheit zu empfinden – diesen Anspruch sollte das Heim eines jeden Einzelnen erfüllen. Die richtigen Möbel und gutes Licht helfen dabei.

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